Markus Lemke, Seminarleiter

ist freier Konzertsänger, Diplom-Gesangslehrer und Rezitator. Als Seminarleiter arbeitet er im Grenzbereich von Stimme und Selbsterfahrung. Seine Ausbildung als Seelsorger, seine Erfahrungen in Sprecherziehung, Alexandertechnik, Phyllis-Krystal-Arbeit und Gestalttherapie sowie seine langjährige Praxis in Zen-Meditation finden sich in seinen Seminaren wieder und geben ihnen ihre ganz besondere Prägung. Durch seine direkte, einfühlsame und humorvolle Art, seine Freude an Stimmen und am Umgang mit Menschen sind seine Seminare anregende und heilsame Erfahrungen für Menschen auf dem Weg. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Heidelberg.

  

Ausbildungen und Erfahrungen

Gesang: Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Hamburg und der Musikhochschule Karlsruhe, danach Fortbildung durch Meisterkurse u. a. bei Andreas Schmidt und Thomas Quasthoff. Rege Konzerttätigkeit als Bassbariton mit dem Schwerpunkt Oratorium und geistliche Musik, auch als Opern- und Liedsänger. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte, CD-Einspielungen (u. a. Solo-CD „Hör, o Vater…“ mit Gebetsvertonungen aus der Romantik bei Christophorus/Note eins), Konzertreisen in viele Europäische Länder, nach Israel und Japan, Zusammenarbeit mit national und international renommierten Dirigenten.

Gesangspädagogik: Hochschulabschluss als Diplomgesanglehrer an der Musikhochschule Karlsruhe, über zwanzigjährige Erfahrung als Gesangspädagoge. Stimmbildungsseminare, Chortraining, Arbeit in eigenem Gesangstudio.

Sprecherziehung: Zwei Jahre Sprecherziehungsunterricht an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Hamburg, bei der ehemaligen Gründgens-Schauspielerin Irene Laett. Zahlreiche Sprech- und Rezitationsprogramme, Themenlesungen, Mitwirkung an musikalisch/literarischen Projekten als Sprecher, z.B. Prokofieffs „Peter und der Wolf“, in zeitgenössischer Musik u. a., seit 2010 Lehrauftrag an der Universität Heidelberg (Theologisches Seminar) für Stimmbildung/Sprecherziehung.

Seelsorge: Eineinhalbjährige Seelsorgerausbildung und langjährige Praxis als Seelsorger. Langjährige Tätigkeit als Fortbilder in der Seelsorgerausbildung durch Seminare „Stimme und Selbsterfahrung“.

Phyllis-Krystall-Methode: Seminare bei Phyllis-Krystall zu den Grundlagen ihrer Arbeit: Cutting, Symbolarbeit und Arbeit mit „Familienatmosphären“. Eigene Weiterentwicklung der „Familienathmosphären“ zum Thema Stimme.

Gestalttherapie: In Weiterbildung zum Gestalttherapeuten am Gestaltinstitut Heidelberg (vierjährige Ausbildung). Ende voraussichtlich 2011.

Zen-Meditation: ca. zehnjährige Meditationserfahrung in Zen-Meditation (Schule Meister T. Deshimaru), Ordination zum Boddhisattva (Laienmönch) im Jahre 2003 durch den französischen Zen-Meister Roland Yuno Rech.

Alexandertechnik, Focusing: Unterricht und längere eigene Praxis beider Methoden, die in die Seminararbeit mit einfließen.

Seit 2003 regelmäßige Seminare zum Thema Stimme und Selbsterfahrung in verschiedenen Instituten und Bildungseinrichtungen, 2010 u. a. Seminar „Stimme und Psychotherapie“ in der Fortbildung von Psychotherapeuten in Naumburg (Saale) Sachsen-Anhalt.

Ausführlichere biographische Informationen zu den ersten drei Bereichen finden Sie unter den Seiten Sänger, Gesangslehrer und Sprecher, Kurzbeschreibung der übrigen verwendeten Methoden siehe unten.


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Foto Markus Lemke, Seminare

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Stimmen von Kursteilnehmern

  

"Drei Seminare, stimmig in sich, stimmig für uns! Aufeinander hören, dem Ausdruck der Stimme folgen, miteinander tönen und singen, die eigene Stimme finden, dem in uns eine Stimme verleihen, was bisher stumm blieb. Markus Lemke versteht es in ganz besonderer Weise, die einzelnen Stimmen individuell zu locken, gleichzeitig aber auch in der Gruppe zu klangvoller Entfaltung zu bringen. Durch seine Fähigkeit, eine ebenso tiefe und dichte wie heitere und lockere Arbeitsatmosphäre zu schaffen, entsteht ganz neu die Lust und Freude am Singen. Nicht zuletzt geleitet durch seine wundervoll tragende Stimme entstand das Vertrauen, uns auf den äußeren und inneren Prozess einzulassen. "Den Weg der Stimme gehen..." und bei sich ankommen."                                                                                                                                                                                                                     Georg K., Logopäde und Atemtherapeut und Ute V., Kursleiterin für Autogenes Training

 

„Mit fast spielerisch wirkender Leichtigkeit gelang es dem Kursleiter, bei jeder/m Teilnehmer/in in kürzester Zeit die jeweils persönlichen Stärken zu erkennen und sehr konkrete Hinweise zu geben (Körperhaltung, Atmung, innere Einstellung...), um diese Stärken weiter zu entwickeln. Schon nach wenigen Minuten waren dann Veränderungen hör- und spürbar. Die Arbeit mit der eigenen Stimme ist etwas sehr Persönliches. Markus Lemke ist damit sehr direkt und gleichzeitig sehr respektvoll umgegangen.“                                                                                                                    Wolf M., Lehrer, Mannheim 

  
„Das Seminar hat mir nicht nur persönlich, sondern auch für meine tägliche Arbeit mit Stimmpatienten viele Anregungen gegeben. Es ist beeindruckend, wie Markus Lemke in kurzer Zeit in der Einzelarbeit die Stimmen einschätzt und auf behutsame und wertfreie Art prägnante stimmliche Veränderungen bewirkt. Die Gruppe wird in diesen Prozess miteinbezogen und jeder Einzelne kann wiederum Parallelen zur eigenen Stimme ziehen. Dieses Seminar ist eine Empfehlung an alle, die mehr über sich und ihre Stimme erfahren möchten und die positiven Aspekte gruppendynamischer Prozesse nicht missen möchten.“                                                                                             
Bettina B., Logopädin, Heidelberg 

 

„Markus Lemke weiß nicht nur das Stimmorgan einzuschätzen und zu trainieren. Sein unvergleichlicher "Tiefgang" in allen Facetten des "Menschseins" brachte mir dann die Erkenntnis: Der eigene Druck, immer stark, tapfer und zuverlässig zu sein, hatte sich als "großer Kloß" auf meine Stimme gelegt. Danke, lieber Markus, nun ist alles wieder in Ordnung und der anschließende Stimmbildungskurs hat das noch einmal hinreichend ergänzt.“                                 Doris G., ehemalige Abteilungsleiterin Marketing und Vertrieb, Mannheim

 

"Es ist bemerkenswert, wie Markus Lemke jeden einzelnen mit dem eigenen Thema auf lebendige, einfallsreiche und spürsame Weise begleitet und sinnvolle Übungen anbietet. So macht die Arbeit Spaß!"                                                 Erika S-R., Leiterin für Ausdrucksmalen, Gestalttherapeutin und  Reikilehrerin, Heidelberg 

  

"Das Wochenendseminar mit Markus Lemke hat alle meine Erwartungen übertroffen: Es war sensationell für mich, wie Markus auf jede Teilnehmerin mit ihrer (stimmlichen) Problematik eingehen konnte: es kam erst gar kein Lampenfieber bei der Einzelarbeit auf, und nach kurzer Zeit war eine zum Teil erstaunliche stimmliche Verbesserung zu hören. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Zeit verging im Nu. Ich habe Mut und Interesse, nun an meiner Stimme weiterzuarbeiten." Ingrid S., Ergotherapeutin, Singen

 

"Ich habe alle drei Seminare besucht, und bei allen dreien bin ich auf ganz unterschiedliche Weise tief mit meiner Lebensfreude und Kraft in Kontakt gekommen. Obwohl ich mich eher als "unmusikalisch" bezeichnen würde und keine geübte Sängerin bin, hat Markus Lemke Wege gefunden, mir zu helfen meine Scheu vorm Singen mal beiseite zu lassen  - und ich habe dabei erlebt, wie kraftvoll sich das anfühlen kann. Selbst einige Monate danach kann ich immer noch auf die schönen Erfahrungen zurückgreifen. Die Gruppe ist unter Markus Führung in jedem Seminar ganz schnell sehr harmonisch zusammengewachsen und es entstand ein ganz geborgener Raum, was für mich auch ein wichtiger Aspekt war."                                                                                                                                                                           Gabriele S., Sekretärin im Personalwesen, Heidelberg

 

"Ich fand es wunderbar, wie Markus Lemke in der Einzelarbeit einen real spürbaren Raum geschaffen hat, in dem ich mich wohlfühlte. Wirklich, es war wie ein unsichtbarer Schutz(-umhang), den er mir - wie auch immer - umgelegt hat. Ich glaube auch die anderen haben es so (oder ähnlich) empfunden..."                                                                           Natalie K., Sekretariatsmitarbeiterin, Heidelberg

 

Kurzbeschreibung der verwendeten Methoden

Zen: Von Buddha Shakymuni (ca. 450 bis ca. 370 v. Chr.) begründete Meditations- und Lebenspraxis des Erwachens mit der Sitz-Meditation (Za-Zen) als zentrale Übung. Praxis der Wahrnehmung des Lebens im Hier und Jetzt, der Transformation von Karma (Ursachen-Folge-Kette von Gefühlen, Gedanken und Handlungen) und Ego (falsches Selbst), wodurch das Erwachen zum eigentlichen Selbst, zur kosmischen (göttlichen) oder Buddha-Natur geschieht.

Gestalttherapie: Von Fritz Perls in den sechziger Jahren begründete Form der Psychotherapie (Seelenheilung), die auf ein Bewusst-Sein in der Gegenwart, Heilung von lebensbegrenzenden Persönlichkeitsanteilen sowie das Aufschließen des gesamten menschlichen Potentials und der verantwortlichen Verwirklichung desselben abzielt. Wesentlicher Bestandteil ist die direkte Erfahrung, das Durcharbeiten von Selbst-einschränkenden Anteilen im Menschen und freie Kontaktbildung des Individuums.

Phyllis-Krystal-Methode: Von Phyllis-Krystal (geb. 1914) begründete Form einer spirituell ausgerichteten Psychotherapie, deren Ziel das Angebundensein an das eigene spirituelle Zentrum (Höheres Selbst) ist, was durch Visualisierungen, Lösungsritualen (Cutting) vom falschen Selbst und Übungen zur Durchlässigkeit für das Göttliche erreicht wird.

Focusing: Technik von Heilung der Seele durch intensive (focussierte) Körperwahrnehmung, die der Weisheit der Körpers und dem Reflex der Seele zum Ganz- und Heilwerden folgt. In Durcharbeiten und Lösung von körperlichen Symptomen kann der eigentliche Lebens- und Energiefluss wieder hergestellt werden.

Alexandertechnik: Von F.M. Alexander begründete Technik der Körperwahrnehmung und Wiederausrichtung der eigenen Bewegungsmuster auf den ursprünglichen, gesunden Gebrauch des Selbst, deren Ziel es ist, Körperbewegungen für den idealem, ökonomischen Gebrauch von Energie zu optimieren.

(Literaturempfehlungen und Links zu allen Themen unter Kontakt/Links)

 

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